VFL Gladbeck trägt Wasserballderby gegen sich selbst aus

VFL Gladbeck trägt Wasserballderby gegen sich selbst aus

Im Wettkampf um Tabellenpunkte begegneten sich die Gladbecker Wasserballer zum ersten mal selbst und lieferten sich eine spannende Partie, die das Publikum begeisterte.

Ausgelassene Stimmung herrschte noch kurz vor Anpfiff in der Traglufthalle an der Schützenstraße. Noch standen sie alle beisammen und feixten, wer denn wohl die bessere Besetzung im Kader hätte. Eines war zu diesem Zeitpunkt schon klar: Beide Mannschaften würden alles geben. Zahlreiche Zuschauer hatten sich eingefunden, um beide Seiten anzufeuern. Eine solche Begegnung hatten auch sie noch nicht gesehen. Es sollte das erste mal in der Vereinsgeschichte sein, dass die Wasserballer vom VFL gegen ihre eigenen Teamkollegen um Punkte kämpfen müssten. Noch nie hatten die VFL’er gleich zwei Mannschaften in der gleichen Liga gemeldet. Ein Lokalderby zwischen Freunden sollte es werden, in dem Vater gegen Sohn und Bruder gegen Bruder antreten würde.

Als sie sich im Wasser dann gegenüber lagen, war es plötzlich still. Dann dröhnte ein Pfiff durch die Halle und ging es los. Beide Teams rasten aufeinander los, Buschkowski holte den Ball für die Zweite, doch eroberte Johannes Grewer ihn sofort wieder zurück. Im ersten Viertel ging es Schlag auf Schlag. Beide Mannschaften zeigten schwimmerische Höchstform und starke Abwehrleistungen, so dass es am Ende unentschieden zwei zu zwei stand.

Dann fand die erste Mannschaft jedoch die Schwächen ihres Gegners, warf hier genauer, hatte dort mal Glück und setzte sich im Angriff einfach souveräner durch. Besonders Maximilian Kurasz zeigte in dieser Phase eine Überragende Leistung. Schnell war die erst deutliche Führung für die Erstvertretung zu sehen und zur Halbzeit stand es dann sieben zu vier.

Zum Beginn des dritten Durchlaufes legte VFL2 dann noch mal nach. Zwei Tore in Folge durch Stefan Grewer und schon wurde es wieder spannend. Dann aber geriet die Mannschaft in Bedrängnis, als gleich zwei Spieler gleichzeitig auf die Strafbank mussten. Geschickt umspielte der Gegner sie und zog mit Leichtigkeit wieder davon, so dass es zum Ende des dritten Viertels Zwölf zu sechs stand.

Im letzte Viertel setzte sich die zweite dann unter dem Jubel des Publikums doch noch durch und erzielte ein Tor mehr als die erste, so dass es bei dreizehn zu sieben den Schlusspfiff gab.

Am Ende waren die Zuschauer begeistert, die Sportler zufrieden und waren alle sich einig, dass es egal war, welche Mannschaft gewonnen hatte, denn der VFL hatte auch am Montag Abend wie ein echtes Team gespielt.

 

Es spielten und trafen für VFL1:

Christoph Wiechers (Torwart), Nils Krajuschek, Christian Berendes, Sven Stenzel, Johannes Grewer (3), Tobias Gerik, Jan Fuhs (1), Manuel Mackiewicz (2), David Mecking, Ralf Czerlinsky (1), Maximilian Kurasz (5), Thomas van Elten (1)

Es spielten und trafen für VFL2:

Jens Miedlich (Torwart), Dirk Pledl, Torsten Gerlang, Stefan Grewer (5), Luca Priester, Paul Mecking, Patrick Buschkowski (2), Christoph Littmann (1), Christian Pledl, Simeon Vollmer, Thomas Lill

Quelle:  |  Text: Torsten Gerlang

 

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