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04. Mrz 2019

Mannschaft 2018/2019

VfL Wasserball Manschaft
Saison 2018/2019

VfL Gladbeck – SV Gronau  9:10 (3:3, 1:1, 4:5, 1:1)

Die Wasserballer des VfL verpassten im eigenen Becken nur knapp eine Überraschung. Bis zum Schlusspfiff hielt man gegen den Favoriten aus Gronau mit. Der SV Gronau hatte nach seiner Auftaktpleite gegen Münster dreimal in Folge gewonnen und wollte sich gegen den VfL an die Tabellenspitze schieben. Gronau ging im ersten Viertel mit 0:2 und 1:3 in Führung, doch bis zur ersten Pause hatte der VfL auf 3:3 ausgeglichen und rettete auch ein 4:4-Unentschieden in die Halbzeitpause. Beim Stand von 8:9 im dritten Viertel vergab man gleich zwei Überzahlsituationen und musste somit mit einem Rückstand in den finalen Durchgang. Der VfL erzielte das 9:9, doch Gronau ging kurze Zeit später wieder mit 10:9 in Führung. In der letzten Spielminute war der VfL erneut in Überzahl, vergab jedoch auch diese und damit die Chance auf den Punktgewinn.

Es spielten und trafen: Joel Loy-Gomes, Florian Dregger (1), Simeon Vollmer (1), Stefan Grewer, Johannes Grewer (1), David Mecking, Jan Fuhs, Manuel Mackiewicz (4), Patrick Buschkowski, Florian Minkley, Christian Pledl, Christoph Littmann, Jens Miedlich (2) 

Nachdem die ersten beiden Saisonspiele trotz streckenweise guter Leistung verloren gingen, musste Trainer Wiechers nun beim Spiel in Recklinghausen gleich auf 15 Spieler verzichten, darunter 5 Leistungsträger. Hinzu kam auch noch das stehtiefe Becken im Recklinghäuser Hallenbad, mit dem sich die Gladbecker immer schwer taten. Die Vorzeichen waren also alles andere als optimal, doch aufgrund des breit aufgestellten Kaders konnte der VfL mit 11 Spielern antreten. Das erste Viertel gewannen die VfLer mit 3:2, scheiterten jedoch einige Mal an Latte und Pfosten oder dem guten Recklinghäusener Torhüter. Auf das Standbeckentor mit stehendem Torhüter tat man sich dann erwartungsgemäß schwer. Während dem VfL anfangs einfach kein Treffer gelingen wollte, zog Vest auf 6:3 davon. Einzig zwei Tore von Jens Miedlich kurz vor der Pause hielten den VfL im Spiel. Das drittenViertel blieb lange Zeit ohne Tor. Doch kurze Zeit nach dem der WSG Vest das 7:5 gelang traf ein Recklinghausener Spieler Torwart Joel Gomes aus kürzester Entfernung mit dem Ball im Gesicht und konnte den Ball dann zum 8:5 ins leere Tor legen. Torwart Gomes verlies verletzt das Wasser und der VfL schien endgültig geschlagen. Kurz vor Abschluss des dritten Viertels kam man durch ein Tor von Manuel Mackiewicz noch auf 8:6 heran, bevor dann im letzten Viertel eine grandiose Aufholjagd drei Sekunden vor dem Ende durch ein Tor von Florian Dregger mit dem 10:9 Sieg für die Vfler belohnt wurde.

Es spielten und trafen: Joel Gomes (Tor, 1-21 Min.) Christoph Wiechers (Tor ,22-32 Min.) Florian Dregger (2) Simeon Vollmer, Johannes Grewer, Paul Mecking, Jan Fuhs (1), Manuel Mackiewicz (2), David Mecking (1), Torsten Gelang, Jens Miedlich (4)

Die Wasserballer des VfL Gladbeck verpassten den Sprung auf Tabellenplatz Fünf. Im heimischen Becken verlor man gegen den TV Vreden mit 4:13. Schon vor der Partie stellte Trainer Wiechers heraus, dass besondere Gefahr vom Vredener Kapitän ausgehen wird und man diesen in Griff bekommen muss. Das gelang den Gladbeckern jedoch viel zu selten. Gleich acht Mal netzte dieser ein. Die rot-weißen vergaßen zudem das Tore schießen. Dem Führungstreffer durch Johannes Grewer folgten 20 Minuten ohne VfL Tor. Vreden zog bis auf 1:10 davon ehe der VfL wieder das Tor traf und den Rest der Partie ausgeglichen gestaltete. In seinem ersten Herrenspiel machte der 16-jährige Tobias Gerigk eine gute Partie  und scheiterte einmal nur knapp am Vredener Torhüter.

Es spielten und trafen: Joel Loy-Gomes (Tor) Dirk Pledl, Christoph Wiechers (1), Stefan Grewer, Johannes Grewer (1), Paul Mecking, David Mecking, Jan Fuhs, Patrick Buschkowski (1), Tobias Gerigk, Christoph Littmann (1), Jens Miedlich

Die Wasserballer des VfL Gladbeck werden in der neuen Saison von Christoph Wiechers trainiert. Welche Ziele er bei den Rot-Weißen verfolgt.

Die Wasserballer des VfL Gladbeck gehen mit einem neuen und zugleich altbekannten Trainer in die neue Meisterschaftsrunde der Nordwestfalenliga. Die Rot-Weißen konnten nämlich Christoph Wiechers zurückgewinnen. Manuel Mackiewiecz, der in der Anfang Juli zu Ende gegangenen Saison 2017/2018 für den VfL als Spielertrainer tätig war, bleibt der Mannschaft als Co-Trainer erhalten.

Vor zwei Jahren hatte Christoph Wiechers, Inhaber der Trainer-C-Lizenz im Wasserball, den VfL Gladbeck verlassen. Er war als Jugendtrainer und Torwart zur SGW Essen gewechselt. Nach nur einem Jahr unterstützte er „seine“ Gladbecker aber schon in der vergangenen Serie wieder im Feld und im Tor. Als Trainer blieb er jedoch bei der SGW Essen. Und er hatte Erfolg: Die U18-Auswahl der Essener feierten unter seiner Regie den Gewinn des Bezirksligatitels.

Wiechers möchte mehr Punkte holen als zuletzt

Ab August ist Christoph Wiechers wieder ganz in Gladbeck. Mit welchen Zielen kehrt er an die Schützenstraße, mit welchen Zielen kehrt er zum VfL Gladbeck zurück? „Ich möchte“, so der Trainer laut Pressemitteilung der Wasserballabteilung, „dass wir uns als Mannschaft und jeder individuell weiterentwickeln. Was dann am Ende für ein Platz herausspringt, ist zweitrangig.“ Wiechers weiter: „Natürlich wäre es schön, mehr Punkte als in der vergangenen Saison und zwei Derbysiege einzufahren.“

Apropos Derbysiege. In der vergangenen Saison gelang es den VfLern mal wieder, seinen Lokalrivalen SV Gladbeck 13 zu bezwingen. Und das nicht nur einmal. Nein, in beiden Vergleichen behielten die Rot-Weißen die Oberhand. Das erste Aufeinandertreffen im Februar in der Traglufthalle war eine deutliche Angelegenheit, der VfL gewann mit 15:8. Das Rückspiel im Freibad war dagegen ein echter Krimi. Zur Pause hatten die 13er noch mit 6:3 geführt. Doch in der zweiten Spielhälfte drehte der VfL die Partie und siegte am Ende mit 7:6.

VfL Gladbeck beendet Saison auf dem siebten Platz

Weitere Punkte holten die Rot-Weißen gegen den SVO Borghorst (10:0) und den TV Vreden (14:13) und einem Unentschieden gegen den Drittplatzierten SV Münster 91 (9:9) belegte der VfL in der Tabelle der Nordwestfalenliga am Ende mit 9:23-Punkten den siebten Platz – das Team landete damit vor dem TV Vreden (8:24) und vor dem SV Gladbeck 13, der mit 2:30-Zählern die Saison als Letzter abschloss.

Nach der deutlichen Niederlage beim Auswärtsspiel gegen Münster, galt es für die Roten das wieder im heimischen Wasser wettzumachen.

Da Spielertrainer und wichter Schlüsselspieler Manuel Mackiewicz nicht mit antreten konnte, wussten alle, dass das nicht einfach werden würde. Erfreulicherweise konnten die starken Centerstürmer Maximilian Kurasz und Stefan Grewer nach Verletzungen wieder mitspielen und im letzten Viertel drehten die beiden nochmal richtig auf.

Im ersten Viertel neutralisierten sich beiden -12 Mann starken- Mannschaften und so ging es 2:2 in die Pause.

Das zweite Viertel war deutlich intensiver, aber Johannes Grewer, eine feste Größe im Kader, behielt die Nerven, visierte den rechten Knick an und traf. Die Roten gingen mit einer 1-Tor-Führung in die längere Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel witterte Borghorst seine Chance und entschied das Viertel mit 1:3 für sich.

In der letzten Pause war gespenstisch ruhig. Die Roten wussten, dass dieses Spiel in beide Richtungen offen ist und die schwimmerisch stärkeren Borghorster es nochmal richtig probieren würden.

Nun galt es sich dem zu stellen. Jens Miedlich stellte nochmal um und bot die stärkste Besetztung auf. Die Youngstars Luca Priester und Joel Gomes, welche zuvor Einsatzzeit bekommen haben, stellten sich mannschaftsdienlich zurück.
Alle wollten die Punkte und Stefan Grewer und Maximilian Kurasz setzten sich vor dem Tor mehrfach durch und erzielten in den letzten 8 Minuten jeweils zwei Tore. Auch Christoph Littmann wühlte sich in der engen Verteidigung durch und krönte seine Leistung, nach dem 5-Meter zuvor, mit einem no-look-Tor.
Die Anspannung fiel etwas ab und Nachwuchsspieler Luca Priester erzielte seinen persönlichen Triumph und machte von links außen ein Tor gegen die „Großen“.

So viel Spannung war nicht nötig, aber steigerte die Freude über den 12:9-Erfolg.

 

Quelle:  |  Text: Jens Miedlich  |  Foto: –

Montag, 30.1.17  |  20:30 Uhr

Der Anpfiff ertönt in der Traglufthalle, denn die Roten hatten die Vredener zu Gast und erwarteten schwimmstarke Kollegen aus dem Norden der Liga.
Es dauerte keine 0:30 Sekunden und die VfL’er gingen in Führung. Vreden kämpfte, erziehlte den Ausgleich und das erste Viertel ging unentschieden aus.
Trainer-Spieler Mackiewicz stellte seine Mannschaft neu ein und die VfL’er setzten dies gut um und gewannen das zweite Vietel deutlich. Das Tor von Jens Miedlich blieb in diesem Viertel leer. Johannes Grewer, der erfahrene Allrounder auf der linken Seite, zeigte, dass er ein großer Rückhalt der geschlossenen Mannschaft ist.

Nach dem Seitenwechsel wollten die Vredener die 4-Tore-Führung der Roten nicht einfach so hinnehmen, gaben nochmal richtig Gas und kamen nochmal ran. Aber ein Traumtor von unserer Nr. 8 von der Mittellinie in den rechten Giebel brachte etwas Erleichterung.

Am Ende freuten sich die VfL’er über einen 9:7-Erfolg, dass auch Nachwuchsspieler ihre Einsatzzeiten bekamen und der lange verletzte Center-Stürmer Maximilian Kurasz wieder mitwühlen konnte. Er hatte mit 4 Toren auch einen großen Anteil an diesem Erfolg, auch weil er von seinem Mitkämpfer sehr gut unterstützt wurde.

 

Quelle:  |  Text: Jens Miedlich  |  Foto: –

Die Wasserballer vom VfL Gladbeck richten am kommenden Wochenende das 31. Artur-Schirrmacher Gedächtnisturnier aus.

Nach einjähriger Zwangspause ist es soweit: Wegen schwerer Schäden am Vereinsheim müsste das Turnier im letzten Jahr ausfallen. So findet nun das 31. Turnier, das an den langjährigen Vorsitzenden des VfL erinnert, am kommenden Wochenende statt.
Die Pause hat dem Turnier gut getan, denn die Neuauflage startet mit großem Startfeld: Gleich elf Mannschaften haben ihre Teilnahme angemeldet, darunter 4 Mixed-Teams, die in einer eigenen Gruppe mit Herren, Jugend und Damen aufgestellt werden.
Zu den Besuchern gehören erstmals Wasserballer aus Hameln, Wunstdorf und Krefeld. Der VfL stellt in diesem Jahr – anders als früher – nur je eine Mannschaft pro Gruppe. Zusätzlich zu den sportlichen Wettkämpfen können die Besucher sich wie gewohnt auf Gutes vom Grill und Kaltes von der Theke freuen. Der Eintritt ist wie immer frei. Das gilt auch für die Feier nach den Spielen am Samstag Abend, bei der jedes Jahr mit toller Stimmung der Abschluss der Freibadsaison und in diesem Jahr vor allem die Rückkehr des Turniers gefeiert wird.

Bis Sonntag Abend sollen es dann dreißig spannende Wasserballspiele gewesen sein, bei denen am Ende hoffentlich der VfL selbst als Sieger hervorgehen wird. Am wichtigsten ist für den VfL allerdings, weiter Spielpraxis zu sammeln. Mit Blick auf die nächste Saison, in der auch einige Spieler aus der Jugend nachrücken, wollen sie mit einem starken Team ins Wasser gehen.

Wer sich die Wettkämpfe in Freibad an der Schützenstraße ansehen will, kann am Samstag zwischen 11 Uhr und 18 Uhr, sowie am Sonntag schon ab 9 Uhr bis ca. 11:30 Uhr einfach vorbei kommen und die Gladbecker Sportler anfeuern.

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Unerwartet gibt der SV13 auf dem Weg zum Aufstieg gegen die Lokalrivalen einen wichtigen Punkt ab. Zu selbstsicher lassen sich die Favoriten zu oft den Ball abnehmen.

Gladbecks Freibad wurde Montagabend zum Austragungsort für ein ehrgeiziges Wasserballspiel, zwischen den beiden Großen in Gladbeck. Der SV13 hatte kurz zuvor noch das Saisonziel, die Tabellenspitze zu verteidigen, ausgegeben. Der VfL spielt mit seiner ersten Mannschaft eine gute Saison, mit Blick auf die oberen Plätze. Doch ein Spiel zwischen den beiden Teams hatte schon immer eine gewisse Brisanz.

Respekt forderte der SV den Roten vom Anpfiff an ab. Im ersten Anschwimmen erobern die Dreizehner den Ball und stellt die Gegner schnell unter Druck. Der VfL hingegen setzt vor allem auf die Verteidigung und schwächelt vor dem Tor der Herausforderer doch noch deutlich. Auf die Art bleibt das Spiel jedoch recht ruhig. Trotz einiger Torwürfe fällt das erste Tor für 13 erst nach gut 6 Minuten, kurz vor dem Viertelende. Bis dahin hatte der Centerverteidiger Christoph Littmann vom VfL bereits zwei Rausstellungen kassiert und drohte somit beim nächsten Fehler vom Spiel ausgeschlossen zu werden.

Einen Ausschluss konnten die VfL’er sich an diesem Abend jedoch nicht erlauben. Durch die Verletzung der drei stärksten Spieler Kurasz, D. Pledl und Mackiewicz sah es ohnehin nicht besonders gut aus. Dennoch hielt der Teamgeist die Mannschaft kampfbereit.

Tim Schaeper erhöhte den Druck und legte noch zwei Tore für den SV nach, bis Stefan Grewer endlich das erste Tor für den VfL verwandeln konnte. Zur Halbzeit stand es also 1:3.

Zur Pause machte sich das Gefühl breit, dass der Sieger schon fest stand. Auf der Tribüne fiebern die Fans schon fleißig mit.

Doch dann lässt sich der SV13 die Führung aus der Hand nehmen. Erst trifft van Elten für Gladbeck, dann nimmt Trainer Christoph Wiechers zum richtigen Zeitpunkt die Auszeit und sammelt mit seinen Jungs das strategisch erspielte Ausgleichstor ein. Die Gäste schaffen es am herausragenden David Mecking und dem unüberwindbaren Torwart Jens Miedlich nicht vorbei. Im letzten viertel ging es also darum die Entscheidung herbei zu führen. Jüngst hatte Maximilian Baumeister vom SV13 noch paroliert: „Der letzte direkte Vergleich steht noch aus. Bis dahin müssen alle anderen Spiele gewonnen werden.“ Den notwendigen Sieg im Auge, fährt dann Tim Schaeper also schnell den nächsten Treffer für 13 ein. Und die Zeit tickt. Unerbitterlich steuert der VfL einer Niederlage entgegen. Als dann plötzlich ein Konter die SV13 Verteidigung durchbricht schiebt van Elten den Ball durch eine Lücke ins Tor. Unentschieden und nur noch wenige Sekunden zu spielen. Die Dreizehner drehen noch mal auf, wollen unbedingt das Tor, doch dass lässt der VfL nicht mehr zu. Als der Schiedsrichter abpfeift herrscht stille auf der Tribüne. Insgesamt ist es leise nach dem vier zu vier und ermattet verschwinden die Mannschaften bald in den Umkleiden.

Für den SV13 geht ein wichtiger Punkt verloren, sie bleiben aber Tabellenführer. Der VfL rückt näher auf und hat noch vier Spiele Zeit um mit dem Lokalrivalen gleich zu ziehen. Die Saison bleibt spannend und noch ist alles offen.

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Quelle:  |  Text: Torsten Gerlang  |  Foto: privat

Mit einem Sieg gegen die amtierenden Tabellenführer bringt der VFL seine erste Mannschaft wieder auf die Bahn für die oberen Tabellenplätze.

Einem Wettkampf gegen den Tabellen-Ersten geht man immer mit einem gewissen Respekt entgegen- Und so waren sich auch die Spieler vom VFL Gladbeck an diesem Abend ein wenig unsicher hinsichtlich ihrer Chancen. Schließlich hatten Sie in der Hinrunde gegen PSV Duisburg Masters 1 mit zwei Toren Abstand den Kürzeren gezogen. Aber der VFL kennt seine Stärken und weiß um seinen Kampfgeist. Als die Gladbecker Jungs dann am Beckenrand standen, war kein Anflug von Sorge zu erkennen.

Zu Beginn der Auseinandersetzung mussten sie dann aber gleich einstecken. Beim Anschwimmen holte Thomas van Elten zwar den ersten Ball, doch bis ins Tor reichte es dann nicht. Stattdessen kassierten die Gastgeber zwei Treffer und blieben zur ersten Viertelpause mit 0:2 zurück.

Erst zur Pause erreichte Trainer Christoph Wiechers verspätet das Becken und stellte sein Team auf den Gegner neu ein. Duisburg ist für seine kräftigen, aber langsamen Spieler bekannt, also sollte ein häufiges Auswechseln und schnelles Aufrücken nach vorne für mehr Dynamik sorgen. Das Konzept ging zunächst auf und plötzlich dreht der VFL den Spieß um. 4 Tore bescherte die neue Strategie und ließ die Duisburger ohne Tore stehen. Zur Halbzeit heißt es also 4:2 für Gladbeck.

Gegen den Tabellenführer allerdings bekommt man nichts geschenkt. Der Seitenwechsel bekam den Herausforderern gut. Schnell verkürzten Sie wieder auf 4:4, indem sie eine neue Härte ins Spiel brachten. Von außen war deutlich zu sehen, wie viel ernster die Zweikämpfe nun auf beiden Seiten genommen wurden. Christoph Littmann schoss zwar noch das 5:4, aber bis zur nächsten Pause fiel wieder der Ausgleich.

Nach drei Vierteln standen sich beide also auf Augenhöhe gegenüber. Doch die Stimmung der VFL’er war auf dem Siedepunkt, nachdem nicht nur ständig beste Chancen vergeben werden oder immer wieder kleine Fehler passierten, sondern auch weil der Gegner sie mit Provokationen beeinflusst. Dennoch setzten die Gladbecker nach und beschworen noch einmal alle Reserven herauf. Schnell wurde klar, ein Sieg wäre möglich. Noch stand die Verteidigung, weil Jens Miedlich mit unglaublichen Paraden das Tor sauber hielt: wenn bei dem Spiel ein Spieler besonders heraus stach, dann er. Dann schlug Johannes Grewer mit einem Tor den Gladbecker Sturm los. Schnell folgten zwei weitere Treffer und auch, wenn Duisburg noch einmal näher kam, war ist der Vorsprung uneinholbar. Zum 9:8 endete die wohl spannendste Begegnung der Saison.

Jens

 

Es spielten und trafen:

Miedlich (Tor), Gerlang, Vollmer (1), Grewer S., Grewer J.(2), Mecking P., Fuhs, Buschkowski, Mecking D., Kurasz (3), Pledl C., Littmann (2), van Elten (1)

Quelle:  |  Text: Torsten Gerlang  |  Foto: privat


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